Neuenhauser CDU weist Vorwürfe der SPD zurück

Neuenhaus. Die Neuenhauser CDU weist die Vorwürfe der Sozialdemokraten an der Kandidatur von Johann Arends für den Stadtrat Neuenhaus zurück. Aber wir freuen uns, dass scheinbar auch die SPD davon ausgeht, dass Johann Arends hauptamtlicher Samtgemeindebürgermeister wird, so der stellv. CDU-Ortsvorsitzende Ralf Pötter, anders könne er sich die Kritik nicht erklären.
Es sei richtig dargestellt, dass Johann Arends das Mandat im Stadtrat im Fall seiner Wahl zum Samtgemeindebürgermeister nicht annehmen könne. Das Ziel von Johann Arends sei eindeutig Samtgemeindebürgermeister zu werden. Die Entscheidung darüber treffen aber die Bürgerinnen und Bürger in der Samtgemeinde Neuenhaus. Niemand könne daher vorher wissen, wie diese Wahl ausgehe.
Im übrigen weißt die CDU darauf hin, dass von den 10 Bürgermeisterkandidaten aller Parteien in Neuenhaus, Wietmarschen und Bad Bentheim insgesamt 6 auch für die Räte kandidieren, darunter auch der SPD-Bürgermeisterkandidat in Wietmarschen. Die Neuenhauser CDU hätte keine Einwände gegen eine Ratskandidatur des SPD-Bewerbers gehabt. „Wir freuen uns über jeden, der auch nach den Wahlen an der Gestaltung von Neuenhaus mitarbeiten will – und nicht sagt, entweder als Samtgemeindebürgermeister – oder gar nicht", so Pötter.
Die Aufforderung der Sozialdemokraten, eine der beiden Kandidaturen zurückziehen sei lächerlich und nach dem Wahlgesetzen auch gar nicht mehr möglich.
Unverständlich ist der CDU auch die Kritik an der Listenverbindung mit den Grünen. Speziell im Rat der Stadt Neuenhaus habe sich in den letzten Jahren eine vertrauensvolle und für Neuenhaus nützliche Zusammenarbeit der CDU-Fraktion mit den „Grünen" entwickelt. „Wenn es um eine vernünftige Politik für Neuenhaus geht, spielen Parteiprogramme keine Rolle", so Pötter. Aber selbstverständlich kandidieren CDU und Grüne auf zwei verschiedenen Listen. Im übrigen habe sich auch die SPD um eine Listenverbindung bemüht, war dabei aber in Neuenhaus nicht erfolgreich – im Gegensatz z.B. zur Gemeinde Laar, wo SPD und Grüne eine Listenverbindung eingegangen sind.



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