Rückbau der Neuenhauser Innenstadt
Nach der Freigabe der Umgehungsstraße hatte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass der Rückbau der Neuenhauser Innenstadt so rasch vorankommen würde. Umso erfreulicher ist es, dass mit der Fertigstellung des nächsten Teilstücks vom Teichtor bis zur Prinzenstraße auch in diesem Jahr das Ziel, die komplette Sanierung der Innenstadt, wieder näher gerückt ist. Auch in diesem Bereich ist das Erscheinungsbild der Straße an den schon fertig gestellten Teil der Hauptstraße angeglichen worden. Die Bürgersteige sind verbreitert und neu gepflastert worden. Außerdem bekam die Fahrbahn eine neue Decke und die Straße liegt jetzt auch hier in ganzer Breite auf einer Höhe. Zusätzliche Bäume sorgen für mehr Grün. Gleichzeitig ist der erste Abschnitt der Morsstraße von der Hauptstraße bis zum Stadtgraben völlig neu gepflastert worden und erstrahlt in ganz neuem Look.
Auch im weiteren Verlauf hat sich in der Morsstraße Einiges getan Nachdem im vergangenen Jahr die Asphaltdecke erneuert worden ist, sind in den letzten Wochen der Bürgersteig und die Regenabflussrinne neu gestaltet worden. Durch die Verbreiterung des Fußweges können jetzt auch zwei Personen nebeneinander her gehen, und wenn zukünftig jemand mit einem Kinderwagen den Weg benutzt, muss ein entgegenkommender Passant nicht auf die Straße ausweichen. Durch die neue Farbgebung des Rinnsteins und des Fußweges wirkt die Straße jetzt viel freundlicher.
Zukünftig wird man die Morsstraße nur noch mit 30km/h Höchstgeschwindigkeit befahren dürfen – von vielen Anwohnern war das schon lange gewünscht worden. Um die Geschwindigkeitsbegrenzung zu unterstreichen sind an mehreren Stellen Straßenbeete eingebaut worden.
Von der Hauptstraße Richtung Nordhorn fehlt jetzt nur noch das Teilstück von der Prinzenstraße bis zur katholischen Kirche. Für die Gestaltung dieses Bereiches gibt es im Moment aber noch verschiedene Vorstellungen. Soll es dort einen platzähnlichen Ausbau geben? oder Wie viele Parkplätze in welcher Form sind an dieser Stelle notwendig? – das sind Fragen, die noch nicht geklärt sind! Wir sind der Meinung, dass es hier keinen Zeitdruck gibt. Vielmehr sollte der Ausbau im Konsens betrieben werden. Die CDU stellt deshalb den Ausbau dieses Abschnittes zurück. Unterstützt wird diese Meinung noch dadurch, dass unsere Bauabteilung mit verschiedenen Baumaßnahmen im Moment völlig ausgelastet ist.
Im Anschluss daran werden wir uns dann verstärkt Gedanken um die Gestaltung des Bereiches vom Marktplatz bis zur Lager Straße in Neuenhaus machen. Besonderes Augenmerk sollte hier auf den Bereich rund um das Alte Rathaus gelegt werden. Die CDU mit Johann Arends als Stadtdirektor hat in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage ist, den Rückbau zu organisieren, ohne Schulden machen zu müssen. Die finanzielle Lage der Stadt ist im Moment entschieden besser als zu Beginn der CDU-Mehrheit im Stadtrat vor fünf Jahren.