Weihnachtsgrüße

17. Dezember 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Die Kalender werden immer dünner und ein Jahr neigt sich unaufhörlich dem Ende zu. Ein Jahr, wie wir es alle noch nie erlebt haben, eines welches uns alle vor sehr große Herausforderungen stellte und stellt. Egal ob privat, beruflich oder geschäftlich, die Pandemie war ab Frühjahr allgegenwärtig und beeinflusst nach wie vor die Dinge des täglichen Lebens. Nichts, aber auch gar nichts war und ist wie wir es alle jahrelang kannten, schätzten und liebten. Geburtstage, Hochzeiten, Familienfeierlichkeiten, selbst Beerdigungen litten und leiden unter den Auswirkungen der Pandemie“.

Das waren die ersten Zeilen aus unserem Weihnachtsgruß 2020. Aber, die Zeit hat uns leider eines Besseren belehrt. Zu den immer noch vorhandenen Schwierigkeiten um Corona, kamen ab dem 24. Februar dieses Jahres, die erschütternden kriegerischen Handlungen durch das -Russische Putin Regime- in der Ukraine hinzu.

Täglich werden uns schreckliche Bilder von Explosionen, Schwerstverletzten, Tod, Elend und unsäglichem Herzeleid durch die Medien übermittelt. Familien werden auseinandergerissen, verlieren ihr zu Hause, ihr Hab und Gut. Für uns war und ist diese Entwicklung unvorstellbar, noch dazu in Europa. Es macht betroffen und gerade jetzt zur Advents- und Weihnachtszeit sehr nachdenklich.

Doch nicht nur die Menschen in der Ukraine sind direkt von diesem Krieg betroffen, auch wir als Bürgerinnen und Bürger sowie die Kommunen mit ihren vielen Aufgaben bekommen die Auswirkungen täglich zu spüren. Auch in unserer Stadt und Samtgemeinde kommen wöchentlich Geflüchtete aus der Ukraine an, müssen untergebracht, versorgt und integriert werden. Wir haben uns bewusst zu einer dezentralen Unterbringung der Flüchtlinge entschieden, weil wir glauben, dass so die Bestmögliche Integration möglich ist. Auch wollen wir damit verhindern, dass Sporthallen und/oder anderen Gemeinschaftsgebäuden geschlossen werden müssen. Im Einklang von Politik und Verwaltung wird diese Vorgehensweise dankenswerterweise von allen Verantwortlichen getragen und unterstützt. Besonders die Verwaltung mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern machen dabei einen hervorragenden Job. Dennoch stoßen auch wir in Neuenhaus an unsere Grenzen, auch bei uns wird mittlerweile der Wohnraum knapp und händeringend gesucht.

Hinzu kommt in fast jedem Haushalt die große Sorge um die enorm gestiegenen Energiepreise, die Versorgungssicherheit und Inflation. Es bedarf schon großer Kraftanstrengungen, die ganzen finanziellen Auswirkungen und Mehrbelastungen schultern und ausgleichen zu können. Sicherlich muss aufgrund der energetischen Umstände und der enorm gestiegenen Baupreise in so manchem Haushalt der Gürtel enger geschnallt werden. Auch die explodierenden Baupreise zeigen Auswirkungen und lassen so manchen Traum vom eigenen Häuschen platzten. Glücklicherweise ist es uns noch rechtzeitig gelungen, das neue Sportzentrum „Dinkelduo“ und das Jugendbegegnungszentrum „SKA“ zu realisieren. Unter den jetzigen Bedingungen wäre es sicher nicht mehr möglich gewesen.

Als CDU wollen wir dennoch optimistisch in die Zukunft blicken und wichtige Aufgaben angehen. Mit Investitionen in den Bereichen Feuerwehren, Schulen, Digitalisierung, Krippen & Kindergärten, Fortführung des Schienenpersonennahverkehr stellen wir uns sowohl auf Stadt-, als auch auf Samtgemeindeebene den Ansprüchen, die sich aus dem Wachstum unserer Kommune ergeben. Immerhin wird das Wachstum mit 9,6 % prognostiziert. Dass die dadurch wachsenden Ansprüche und Anforderungen auch erfüllt werden können, ist nur mit wirtschaftlich starken, Klein-, Mittel- und Großbetrieben zu schaffen, die sich in unserer Stadt und Samtgemeinde unermüdlich engagieren. Hierfür gilt unser ganz besonderer Dank.

Im neuen Jahr werden wir auch wieder Präsenzveranstaltungen anbieten. Besonders freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir am 17. Januar 2023 um 19:30 Uhr die Oberbürgermeisterin aus Osnabrück, Frau Katharina Pötter, die einen sehr engen Kontakt zu Neuenhaus hat, mit dem Thema „Teilhabe von Frauen in der Politik“ zu Besuch haben werden. Eine Informationsveranstaltung zur „Energieversorgung“ werden wir zeitnah gemeinsam mit unseren Stadtwerken durchführen. Auch wollen wir mit einer eigenen Veranstaltung weiterhin unsere Jugendlichen mit dem Thema „Partizipation von Jugendlichen an lokaler Politik“ einbinden.

Am Silvesterabend wird die Wacht wieder durchgeführt und der Neujahrsempfang ist am 08.01.2023 um 17:30 Uhr in der Mensa der Wilhelm-Staehle-Schule.

Trotz all der widrigen Umstände wünschen wir Ihnen und Ihren Angehörigen, Ihren Familien, Freunden und Bekannten, ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2023 alles erdenklich Gute!

Bleiben Sie gesund!

Mit vorweihnachtlichen Grüßen des Vorstandes

Carl-Hendrik Staal

-Vorsitzender-

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